Ostereierkekse ohne Ei



„Du backst Plätzchen zu Ostern?“, so platzte mein Freund gestern in die Küche. „Das habe ich ja noch nie gesehen!“ Ja genau das hält eine Beziehung aufrecht: es muss spannend bleiben und voller Überraschungen. Zugegeben, ich habe meinen Kindern dieses Jahr das Eierfärben vorenthalten. Dieses ganz Drama um die Eierindustrie, nähhh da spiel ich nicht mit. Dann lieber backen.

Also Du brauchst: 300 g Mehl, 100 g gemahlene Mandeln, 150g Puderzucker, 1 Prise Salz, 1 Pck. Vanillezucker, 200 g Pflanzenmargarine, 1 EL Sojamehl und 2 EL Wasser (entspricht einem Ei, Packungsanweisung beachten),  zum Aromatisieren nach Geschmack: 1 TL abgeriebene Schale einer Biozitrone oder 1/2 Fläschchen Bittermandelöl.

Aprikosenmarmelade, Puderzucker zum Bestäuben

Mehl in eine Schüssel sieben, Mandeln, Puderzucker, 1 Prise Salz, Vanillezucker, Zitronenschale, Margarine, Sojamehl und Wasser mit dem Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Bleche mit Backpapier auslegen, Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Den Teig durchkneten, halbieren und auf einer bemehlten Fläche 3 mm dünn ausrollen.

Die Plätzchen mit einem Ausstecher in Eiform ausstechen und mit einem Flaschendeckel der Hälfte der Rohlinge ein Loch verpassen.

Plätzchen auf Bleche im Ofen 10-12 Minuten blassgelb backen.

Die fertigen warmen Plätzchen mit Aprikosenmarmelade bestreichen, eine Hälfte mit Loch draufsetzen und in das Loch noch ein wenig Marmelade geben. Die Plätzchen mit Puderzucker bestäuben.

In einem Glas verpackt, kann man die Plätzchen als Mitbringsel zum Osterkaffee überreichen.

Ich wünsche Euch schöne Ostertage!

Miriam

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Amaranth-Riegel



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Wenn man mit so einem Projekt anfängt, fragt man sich: „Wo und wie fange ich an?“. Irgendwie gibt es keinen Anfang. Ich beginne mitten aus unserem Alltag zu berichten.

Eine liebe Erzieherin unseres Kindergartens hat mich heute festgenagelt – „Wir brauchen das Rezept, von den köstlichen Riegeln!“ Also ab in den Blog damit. In Anlehnung an das Attila Hildmann Rezept, habe ich die Riegel etwas vereinfacht.

Zutaten:
200g Kakaobutter
100g braunes Mandelmus
60g Amaranth, gepufft oder gepoppt 😀
2EL rohes Kakaopulver
Agavendicksaft zum Süßen, nach Geschmack

wahlweise 1 TL Zimt, Cranberries, Mandeln, Nüsse
TIPP: Backzutaten aufbrauchen!

Zubereitung: Die Kakaobutter bei niedriger Temperatur in einem Topf auflösen. Mandelmus hinzufügen und Amaranth untermischen. Den Topf vom Herd nehmen und die Mischung etwas abkühlen lassen. Das rohe Kakaopulver und Zimt über die Mischung geben und gut umrühren.
Cranberries passen gut dazu.

Die Mischung ist etwas bröselig, lässt sich aber gut auf einem Backblech mit Backpapier verteilen. Die angegebene Menge reicht etwas für ein halbes Backblech.
Schön glatt streichen und abkühlen lassen. Nach ca. einer Stunde sind die Riegel zu schneiden.

Ich würde sie im Kühlschrank aufbewahren, Kakaobutter ist empfindlich und kann schnell ranzig werden.

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